Die Operation:
Die Nacht vor meiner Operation habe ich kaum geschlafen weil ich soooo aufgeregt war. Ich war so voller Vorfreude, dass ich mich nachts um 3 Uhr ans Fernsehen gesetzt habe um mich abzulenken. Angst hatte ich keine mehr nur noch Freude in der Erwartung wie toll es würde. Das ganze erinnerte mich an die Abende vor Weihnachten als ich noch ein kleines Mädchen war und vor lauten Vorfreude auf die Geschenke auch nicht schlafen könnte.
Als ich in der Klinik angekommen war, wurde ich von der netten Arzthelferin empfangen und ich konnte mein schickes Zimmer beziehen. Herr Dr. Klöcker besuchte mich vor der Operation nochmals in meinem Zimmer. Er wirkte sehr entspannt und ruhig. Und fragte mich mit einem freundlich lächeln ob mir noch Fragen vor der Operation eingefallen sei. Aber ich hatte keine Fragen mehr und wartete nur noch darauf, das es los ging. Anschließend kam noch ein netter Narkosearzt und besprach mit mir noch die Narkose. Mit seiner ruhigen und professionellen Art nahm er mir die letzten Bedenken und Ängste vor der Narkose.
Kurze Zeit später wurde ich in OP gebracht, bekam dort einen Zugang für die Narkose und ....schlief ein. Als ich wach wurde war schon alles gelaufen. Mein erster Blick ging auf meine Brüste und ich war begeistert. Alle Sorgen, Ängste und Bedenken waren mit einem mal weg. Alles war gut. Herr Dr. Klöcker hatte es genau so gemacht wie ich es mir vorgestellt hatte und ich schlief beruhigt wieder ein wenig ein.
Nachdem ich im meinem Zimmer aufgewacht bin kam Herr Dr. Klöcker und fragte mich wie es mir ginge. Er gab mir noch etwas gegen die leichte Übelkeit aber ich schwebte bereits auf Wolke sieben und wäre im am liebsten um den Hals gefallen. Die nette Arzthelferin hat mir den ganzen Tag alle meine Wünsche von den Augen abgelesen und sich rührend um mich gekümmert. Abend bekam ich noch etwas gegen die Schmerzen aber ich hatte mir die Schmerzen und Operation viel schlimmer vorgestellt.
